HOTELS IN INDONESIEN

Indonesien - eine Welt der Inseln

Unerschöpfliche Schatzkammer der Sehenswürdigkeiten

Grundeigenschaft:"Gesicht zu wahren"


Wer kennt nicht die Sehsüchte und Wünsche des aufgeschlossenen Menschen nach einem anderen Leben:
- den beruflichen Stress ablegen und einen ausgeglichenen Alltag in der Sonne genießen
- an weißen Sandstränden unter tropischen Palmen in den Tag hineinleben
- auf abenteuerlichen Touren geheimnisvolle Urwälder erforschen
- durch blaugrünes Wasser in die farbenfrohe Korallenwelt eintauchen
- das von der Technik noch unberührte Leben fremder Menschen kennenlernen
Diese Träume können ind er fernen Inselwelt Indonesiens Wirklichkeit werden.

Sinnesfreudig,unglaublich vielfältig und exotisch zieht sich das aus über 17508 Inseln bestehende Archipel über 5000 km den Äquator entlang, von denen allerdings lediglich 6000 bewohnt sind. Die äquatoriale Inselkette ist bezüglich der Fläche und Einwohnerzahl der größte Staat Südostasiens und auch der größte Inselstaat sowie mit etwa 240 Millinen Einwohnern die viertgrößte Nation der Welt. 300 ethnische Gruppen, die mehr als 600 verschiedene Sprachen sprechen, gehören diesem ausgedehnten Inselstaat an.

Die äquatoriale Inselkette ist bezüglich der Fläche und Einwohnerzahl der größte Staat Südostasiens und der größte Inselstaat sowie mit etwa 240 Millionen Einwohnern die viertgrößte Nation der Welt. Die Landfläche Indonesiens verteilt sich auf 17.508 Inseln (von denen rund 6.000 bewohnt sind). Indonesien erstreckt sich in nord-südlicher Ausdehnung von etwa 6° nördlicher Breite bis 11° südlicher Breite über rund 1.875 km, in west-östlicher Ausdehnung von 95° bis 141° östlicher Länge über mehr als 5.000 km.

Nördlich von Indonesien liegen Malaysia, Singapur, das Südchinesische Meer, die Philippinen und Palau, östlich Papua-Neuguinea, südlich Australien und der Indische Ozean, letzterer liegt auch westlich von Indonesien. Gegen West-Malaysia und Singapur wird Indonesien durch die Straße von Malakka abgegrenzt, gegen die Philippinen durch die Celebes See.

Zu Indonesien gehören die Großen (außer dem Nordteil Borneos) und die Kleinen Sunda-Inseln (außer Timor-Leste) sowie die Molukken, und damit der größte Teil des Indonesischen Archipels, außerdem gehört die Westhälfte Neuguineas (West-Papua, ehemals Irian Jaya) zu Indonesien. Damit liegt Indonesien nicht nur in Asien, sondern hat auch Anteil an Australien.

Die Hauptstadt Jakarta hat etwa 11 Mio. Einwohner und liegt auf Java, der Hauptinsel, auf der mehr als die Hälfte der Einwohner des Landes lebt. Flächenmäßig größer als Java sind Kalimantan (Borneo, im Norden liegen Ost-Malaysia und Brunei), Sumatra und Sulawesi. Weitere bekannte Inseln sind das touristisch interessante Bali und Komodo, die Heimat des Komodowarans. Durch das umstrittene Projekt Transmigrasi wurde versucht, das Problem der Bevölkerungskonzentration auf der Insel Java zu lösen, was v.a. auf Borneo und Sulawesi zu schwerwiegenden Zusammenstößen mit der heimischen Bevölkerung führte.

Das Klima Indonesiens ist tropisch mit relativ gleichbleibenden Temperaturen um 27 °C in Meereshöhe. Geringfügige Abweichungen von diesem Wert werden vom Zenitdurchgang der Sonne verursacht. Die Niederschläge werden vor allem durch die Monsunwinde hervorgerufen; dabei fallen im westlichen Teil des Archipels ganzjährig hohe Niederschläge, während im östlichen Teil der Südwest-Monsun relativ trocken ist, da die herangeführten Luftmassen aus dem trockenen Australien stammen und nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen konnten. Am 26. Dezember 2004 kam es zu einem der stärksten Seebeben der letzten hundert Jahre vor der Küste Indonesiens (bei Banda Aceh), wodurch viele der angrenzenden und benachbarten Staaten betroffen waren und über 300.000 Menschen ihr Leben verloren.

Indonesien ist vulkanisch geprägt und dadurch sehr gebirgig. Trotz der Bedrohungen durch die häufig noch aktiven Vulkane (zuletzt waren am 8. Juni 2004 der Mount Bromo sowie einen Tag später der Mount Awu ausgebrochen – zwei Tote, fünf Verletzte) sind viele der Inseln, allen voran Java, dicht besiedelt, da die Böden sehr fruchtbar sind und eine intensive landwirtschaftliche Nutzung ermöglichen. Flora und Fauna Indonesiens sind tropisch. Quer durch das Land läuft die Wallace-Linie, die biologisch Asien und Australien trennt.

87 % der Indonesier sind Muslime (die große Mehrheit davon Sunniten). Mehr als 30 % bezeichen sich als Abangan (d.h sind sie nur nominell Muslime, etwa vergleichbar mit den Alewiten in der Türkei). Auf Java stellen die Abangan eine Mehrheit. Durch Einwanderung findet man Abangan aber in allen Teilen des Landes vor.

Damit ist Indonesien der größte islamische Staat mit über 208 Millionen Moslems
9 % Christen, davon 6 % Protestanten und 3 % Katholiken (zusammen etwa 21 Mio) ,2 % Hindus (knapp 5 Mio.) (vor allem auf Bali), 1 % Buddhisten, Konfuzianer (insgesamt sowie Anhänger von indigenen Religionen. Die Zahl der Angehörigen von Völkern, die noch ihren eigenen Glauben praktizieren, wird auf etwa 10 Mio. geschätzt. Christliche Missionare sind in Indonesien erlaubt; sie arbeiten vornehmlich auf Kalimantan (Borneo), Nusa Tenggara Timur und West Papua (Irian Jaya) wo die meisten Indigénas leben. Die Kirche in Indonesien ist sehr jung, da das Christentum erst im 17. Jhd auf Indonesien Fuß fasste (durch niederländische und portugiesische Missionare). Teile von Nordsumatra, Nusa Tenggara Timur, Nordsulawesi und Teile von Maluku sind beinahe fast reine christliche Gebiete. Java und Sumatra blieben lange von der Missionierung ausgeschlossen.

Der Besucher dieses fernen Archipels muss allerdings nicht erst lange herumreisen, um Indonesiens Vielfalt zu erleben. Aus dem bunten Kaleidoskop der geheimnisvollen Sehnsüchte seien nur einige aufgeregt:
- Teeplantagen an den Hängen schlumemrnder Vulkane
- alte Tempelstädte mit Blick auf die Größe vergangener Kulturen
- uralte Rituale und unberührte Dschungelgebiete
- Steinzeitmenschen in nebelvergangenen Gebirstälern
- Farbenpracht und kulturelle Dynamik

Der Besucher wird aber auch Ernüchterungen erleben. Die westliche Zivilisation macht vor Indonesien ebenso Halt wie die Umweltzerstörung. Je mehr sich der Gast von der Hauptinsel entfernt, umso mehr geht dann auch das Leben seinen ursprünglichen Gang.
Doch wird der Natur- und Tierliebhaber auch durch solche Dokumentationen aufgeschreckt:

Holzfäller plündern Nationalparks
Wissenschaftler richten verzweifelte Appelle an die Öffentlichkeit.
Selbst in den Nationalparks Indonesiens wird die Lebensgrundlage der letzten Orang-Utans durch illegalen Holzeinschlag zerstört. Im Leuser Nationalpark auf Sumatra leben die Orang-Utans noch in ihrer natürlichen Umgebung. In den Sumpfwäldern des Nationalparks haben die Orang-Utans einmalige Verhaltensweisen entwickelt. Mit speziell präparierten Holzstöcken „angeln“ die Orang-Utans Termiten und Honigwaben aus Baumhöhlen heraus oder entfernen damit die Haare der Früchte des Neesia-Baumes, die Reizungen der Haut verursachen. Die Wissenschaftler der Forschungsstationen alarmierten vor einigen Wochen die Weltöffentlickeit. Seit Monaten roden illegale Holzfäller im Leuser Nationalpark die Bäume. Die für Forschungsarbeiten eingestellten lokalen Mitarbeiter wurden von den Holzfällern bedroht: „Wenn ihr gegen die Rodungen etwas unternehmt, dann werden die Motorsägen gegen euch eingesetzt“, so lautete eine der Drohungen. Die Forscher mußten hilflos mit ansehen, wie direkt an ihrem Forschungscamp der größte Teil der Neesia- und sehr viele der Sandoricum-Bäume den Motorsägen der Holzfäller zum Opfer fielen. Alle drei bis vier Minuten stürzten die Bäume krachend zu Boden. Die Früchte dieser Bäume sind eine der wichtigsten Futterquellen für die Orang-Utans. 7000 Orang-Utans sind der Waldvernichtung auf Sumatra in den letzten Jahren zum Opfer gefallen. Die Beschwerden der Wissenschaftler bei der Regierung und den lokalen Behörden blieben trotz der drohenden Ausrottung der Tiere ohne Wirkung.

Der 300000 Hektar große Tanjung Puting Nationalpark auf Borneo wurde 1996 und 1997 von riesigen Waldbränden verwüstet. Die meisten Feuer wurden von Firmen zur Anlage industrieller Ölpalmen- und Holzplantagen gelegt. Nach den Feuern wüten nun vor allem illegale Holzfäller, Wilderer und Goldsucher im Nationalpark. Am Rande des Nationalparks erstrecken sich dort, wo vorher dichter Regenwald stand, vom Goldabbau völlig durchwühlte und vegetationslose Sandflächen. Das Wasser ist von dem zur Bindung der winzigen Goldklumpen verwendeten Quecksilber vergiftet. Weit in den Nationalpark hinein ziehen sich die Schneisen der Verwüstung der illegalen Holzfäller. Überall, wo noch Bäume wachsen, wird abgeholzt. Allein zwischen 1985 und 1995 verloren die Orang-Utans etwa 40% ihres Lebensraumes.